Die Feigen-"imbollita"

Beginnen wir mit dem wohl ältesten Süssspeisenrezept der kulinarischen Tradition der Insel Elba: die Feigen-Imbollita.

Die ursprünglichen Zutaten waren vier: Feigen, Fenchelsamen, Mehl und Honig. Die Zubereitung ist ganz einfach und wenn Sie dunkle Schokolade hinzufügen, ist es auch als Weihnachtsdessert geeignet.

Der Feigenbaum wird auf unserer Insel seit jeher problemlos angebaut und schon ab August ist es auf der ganzen Insel Elba möglich, seine Früchte zu ernten.

Oft sieht man Leute, die den Strassen entlang Feigen von den Bäumen pflücken, die inzwischen auf ganz Elba wild wachsen.

Die "schiacciunta"

Es gibt nur wenige „kalorienarme“ Süßigkeiten, die nicht der Linie schaden und die „Schiacciunta“ gehört ganz und gar nicht zu denen, da seine Hauptzutat das Schweineschmalz ist. Bestimmt fragen Sie sich was Schweineschmalz mit der Insel Elba zu tun hat! Als erstes müssen Sie wissen, dass dieses Dessert typisch für die BergregionenPoggio und Marciana ist. Während der Holzfällersaison kamen viele Holzfäller aus der Maremma in diese Orte, um Arbeit zu finden, und brachten dieses Schmalz mit sich. Sie waren es, die den Einheimischen vorschlugen, das köstliche Schmalz für die Zubereitung ihrer Süßigkeiten zu verwenden, um diese noch geschmackvoller zu gestalten. Die Bewohner aus Marciana liessen es sich nicht zweimal sagen und kreierten die „Schiacciunta„, ein feines, knuspriges Dessert (das aber im Mund zerschmilzt), und perfekt zu einem Glas unseres guten Moscato passt. Die Diät kann noch bis nächste Woche warten!

Ceremito e Sportella

Es war einmal, vor langer Zeit … Die Einsiedelei von Santa Caterina! Wie in jedem Märchen, das man respektiert, sind in dieser heiligen Stätte viele Liebespaare entstanden, dank, das können wir wohl sagen, dieser beiden Osterspezialitäten typisch für die Tradition „Riese“ (aus Rio Marina).

Damals (ohne What’s app und Facebook, die alles vereinfachen) funktionierte es folgendermassen: Am Palmsonntag pflegte der verliebte, junge Mann seiner Auserwählten einen Weidenkorb voller Wildblumen mit in der Mitte den Ceremito, eine offensichtlich „männliche“ Süssigkeit, vor die Tür zu stellen.

Wenn dem Mädchen das Geschenk und die damit verbundene Liebeserklärung gefiel, schenkte sie dem jungen Mann zu Ostern die „Sportella„, die weibliche Version dieses Kuchens. Abschliessend verabredeten sich die beiden in der Einsiedelei von Santa Caterina, um gemeinsam ihren „Liebesbeweis“ zu essen…Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage!

Mehl, Zucker, Butter, Anissamen: wenige Zutaten für köstliche Desserts, die bestens zu unserem einzigartigen Aleaticowein passen, aber auch in Milch getunkt sehr gut schmecken.

Die "Schiaccia Briaca"

Zum Abschluss sprechen wir von ihr… die Nummer 1 der Süssspeisen der elbanischen Küche: die „schiaccia briaca„. Nunmehr kennen alle diesen Kuchen, aber nur wenige wissen, dass es zwei Versionen gibt, eine aus Rio Marina mit Aleatico und Alchermes und eine aus Capoliveri mit Moscato.

Und während beide Ortschaften um die Echtheit ihrer Version kämpfen, essen wir beide, denn beide schmecken hervorragend!

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